Wilkommen in Israel

Israel - das jüngste und doch älteste Land der Welt. Der Ursprung der größten Weltreligionen und Urheber zahlreicher Mythen und Legenden. Schon bald darf ich dieses einzigartige Land besuchen und möchte euch gerne mitnehmen auf eine Reise durch ganz Israel und euch die Kultur un dLebensweise näherbringen.

Sonntag, 17. April 2011

Tag 1 - Es Lebt!!!

Oder zumindest lebe ICH noch: nach insgesamt 5 Stunden und 45 Minuten Flugzeugaufenthalt und noch längerer Wartezeit dazwischen.
Begonnen hat alles morgens um 8, als mein Wecker Töne von sich gab und mich so aus meinem schönen Schaf zu reißen gedachte. Doch ich wollte mich nicht so leicht unterkriegen lassen und habe versucht, weiterzuschlafen. Dies erwies sich jedoch als nicht möglich, da ständig gut gelaunte Radiomoderatorenstimmen aus meinem (Radio)Wecker kamen und mich um jeden Preis zum Aufstehen bewegen wollten. Schließlich musste ich mich doch geschlagen geben, aufstehen, die letzten Sachen zusammensuchen und mich auf den Weg zum Bahnhof machen.
Die Zeit im Zug nach Hamburg dachte ich noch, alles verliefe reibungslos, doch mein Optimismus sollte schon bald getrübt werden: in der S-Bahn zum Flughafen hörten wir Fahrgäste plötzlich die Durchsage:
  • "Aufgrund betriebsfremder Personen im Tunnel (die S-Bahn sollte eigentlich durch ebendiesen fahren) bitten wir Sie ab der nächsten Haltestelle die bereitstehenden Taxen und Busse des Schienenersatzverkehres zu nutzen!"
  • "Was zum Teufel suchen denn `betriebsfremde Personen` im S-Bahnschacht?" Fragte ich später unseren netten Taxi-Fahrer auf dem Weg zum Flughafen.
  • "Ach, da ist wohl ein nicht sehr erfolgreicher Selbstmörder zu Gange. Sobald alles frei ist, können die Züge wieder fahren!", antwortete der Fahrer nüchtern.
Schon beängstigend, dass ausgerechnet am Tag unserer lustigen Fahrt nach Jerusalem (Achtung: Wortspiel ^^) ein Selbstmörder versucht, sein Werk zu verrichten! Da kriegt man doch schon mal etwas Bammel, so abergläubisch wie man ist. :-) Das Gute an der Fahrt mit dem Schienenersatzverkehr waren aber die 2 netten Briten, die direkt neben mir im Auto saßen und die mir gentlemen-like beim Einsteigen die Tür aufgehalten haben! *hrrrrrr*
Am Flughafen angekommen und uns in der unbekannten Umgebung orientiert habend, kam auch schon meine Freundin, mit der ich mich verabredet hatte, da sie mir seit einem Viertel-Jahr noch ein Buch schuldete und der Flug erst in 3 Stunden ging.
Nach einem netten Plausch und 2 Kugeln leckeren Eises war endlich die Zeit gekommen, in das Flugzeug zu steigen und sich auf den Weg nach Kiew zu begeben, da erst von dort unser Flug nach Tel Aviv ging.
Auch im Flugzeug gab es nette Gesellschaft: ein Mann, der neben uns saß und sich in einer fremden Sprache am Telefon unterhielt (und das im Flugzeug! Tz, tz, tz!). Da weder meine Oma noch ich etwas von dem verstanden was er sagte und außer ukrainischen und Israelischen Mitmenschen sich kaum eine andere Nation im Flugzeug befand, beschlossen wir, ihn als Mitglied ersterer Gruppe einzuordnen. Natürlich ging auch gleich eine lautstarke Diskussion los, ob das auch wirklich stimmte und warum sich die Sprache trotz allem nicht nach Hebräisch anhörte. Und fast wären wir zu dem Schluss gekommen, dass unsere Vermutung doch stimmen könnte, als das Mittagessen ausgeteilt wurde und der Mann sich in akzentfreiem Russisch zuerst bei der Stewardess bedankte und uns dann "Guten Appetit" wünschte. Da half nur noch schnell weggucken und beschämt das Brötchen vor uns mustern, bevor er auf die Idee kam, uns auf unsere vorherige Diskussion anzusprechen.
Letztendlich fanden wir nie heraus, welche Sprache es wirklich war, deren Kenntnisse er am Telefon vorgestellt hatte, aber zumindest kamen wir irgendwann in der Nacht glücklich und ziemlich erschöpft bei unseren Verwandten an, wo wir nur noch an eins denken konnten: SCHLAFEN!!!

Gute Nacht und träumt schön (diesmal ohne die Flugangst im Hinterkopf),

euer Pineapplechen

Kommentare:

  1. Hey pineapplechen!
    Ich wusste gar nicht, dass ihr über Kiew fliegt! Und ich hab eine Frage: Was gab es zum Mittagessen im Flugzeug? Was Leckeres? ;)
    Naja, viel Spaß noch und vergiss nicht, zu schreiben! :)

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  2. Haha, ja das ist einmal eine typische Peinlich-Situation ;)
    Es freut mich ungemein, dass du unbeschadet angekommen bist, pass also auf dein Leben auf^^

    Gute Nacht, träum schön und viel Spaß♥
    (Psst, du kannst mich mal hin und wieder auf meinem Blog besuchen! Hab übrigens noch einen Literaturblog^^)

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  3. Achja: Pineapplechen, guck mal bitte in dein Mailfach! Dringend!!

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  4. an Juli: Also im ersten Flugzeug gab es belegte Broetchen zum selber-belegen und im zweiten ein verspaetetes Abendessen bestehend aus Fisch mit etwas Kartoffelbrei-artigem und schon wieder belegte Broetchen ^^

    An Katie: danke dabke, ich freu mich auch darueber, nicht draufgegangen zu sein! Wenn ich jetzt noch von keiner Bombe erwischt werde und dann auch noch den Rueckflug ueberstehe, bin ich wirklich gluecklich!!!

    P.S.: ich weiss garde nicht, von welchem Konto ich schreibe, aber naja,

    Pineapplechen

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